Potentialentwicklung und Kompetenzsteigerung für Führungskräfte

Spezielle Anwendungsbereiche: Personalentwicklung, BPM, Reengineering, TQM

Ein neuer Lösungssatz für alte Probleme
Von vielen Beratern hört man immer wieder die gleichen hartnäckigen Probleme im Zusammenhang mit Unternehmensführung: Die Mitarbeiter sind demotiviert, die Qualitätsstandarts immer schwerer zu halten, Innovationen werden aus einer Mischung aus Starrheit und Angst heraus abgelehnt oder erschwert, irgendwie ist der Wurm drin, die alten, teilweise aber auch die neuen Waffen im Kampf gegen diese Übel scheinen stumpf geworden zu sein.

Es hat den Anschein, als ob irgend etwas grundlegend anderes, Neues auftauchen müsste, um die oben beschriebene Misere zu beenden.

In der Emergenzphilosophie (von lat. emergere = auftauchen) wird jede höhere Seinsstufe der Welt durch neu "auftauchende" Qualitäten charakterisiert. Man spricht in diesem Zusammenhang von einem qualitativen Sprung.

Mehr vom Gleichen taugt eben für zukunftsfähige Lösungen nicht mehr, insofern kann eine diskontinuierliche Entwicklung die Rettung sein, deshalb der ruf nach dem Qualitätssprung.

Ein Qualitätssprung ist fällig
Das bisher nicht genau betrachtete Bedingungsfeld für die Leistungserbringung von Unternehmen sind die sog. "soft facts", das psychosoziale Bedingungsfeld betrieblicher Prozesse. Das verwundert nicht, sind doch gerade Faktoren aus diesem Bereich nicht oder nur extrem schwer messbar.
Was nicht messbar ist, wird gerne an den Rand der Aufmerksamkeit gedrängt, existiert gleichsam gar nicht, ist aber dennoch unvermindert wirksam. Insbesondere ist es leicht nachvollziehbar, dass Führungsverhalten als mögliche Ursache für Leistungsverhinderung ungern als "denkbar"
akzeptiert wird.

Der bisher häufig zu beobachtende Versuch, soft facts gerecht zu werden, hat viele – und hier folge ich Sprenger in seiner Argumentation – dazu gebracht, ihre Mitarbeiter zu motivieren, mit allen negativen Folgen, die Sprenger (R. Sprenger, "Mythos Motivation", Frankfurt, Campus, 1996) beschreibt. Gemeint sind hier Motivierungsversuche nach generalisierten, globalisierten Konzepten. Derartiges Motivieren vergiftet die Unternehmenskultur, Führen entartet zu Verführen. Gehen wir an den Aufgabenbereich, den "soft facts" in umfassender Weise gerecht zu werden, mit neuer Gründlichkeit heran, müssen wir eine gewisse Risikobereitschaft mitbringen, die sicheren Pfade gewohnten Denkens und hierarchisch abgesicherter Unfehlbarkeit hinter uns zu lassen. ("Querdenken", "Denken ohne Sicherheitsleine", "Fuzzy-Logik" sind Formulierungen, die diese Abenteuer beschreiben.)

 

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Zuletzt aktualisiert am: 28-Mai-2012 18:46
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