Presseempfang zum Symposium "Synergetik von Psyche und Gehirn"

Termin:  23.06.2005 17:00 bis 23.06.2005 20:00


Veranstaltungsort: 
Donau-Universität Krems
Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30
Seminarraum 2.4, 2. Stock
3500 Krems

Kontakt:  margit.dirnberger@donau-uni.ac.at
Medizin und Gesundheitswissenschaften, Psychologie
Mag. Heidelinde Frühwirt
Donau-Universität Krems

Ein Symposium zum Thema "Synergetik von Psyche und Gehirn" findet vom 23. bis 26. Juni 2005 an der Donau-Universität Krems statt. Mehr als 100 Ärzte für Psychosomatische und Psychotherapeutische Medizin, Psychotherapeuten, Psychologen, Psychiater und Neurologen werden zum interdisziplinären Austausch in Krems erwartet. Am 23. Juni um 17 Uhr laden die Österreichische Gesellschaft für Psychosomatische und Psychotherapeutische Medizin (ÖGPPM) und die Donau-Universität Krems zum Presseempfang.


Entwickelt wurde die Synergetik in den Siebzigerjahren vom deutschen Physiker Prof. Hermann Haken, der das Symposium in Krems persönlich eröffnen wird. Die Synergetik ist eine Verwandte der Chaostheorie und untersucht die Entstehung von Ordnungszuständen in komplexen Systemen. Sie geht davon aus, dass komplexe Systeme die Fähigkeit besitzen, sich selbst zu organisieren. Treten Störungen auf, so gilt es, eine neue „Ordnung“ und Ordnungsübergänge zu ermöglichen. Beim Menschen kann dies beispielsweise durch den Einsatz von Psychotherapie erfolgen.
Synergetik: „Missing Link“ zwischen Psyche und Gehirn
Von der Anwendung der Synergetik im Bereich der Psychotherapie und der Psychosomatischen Medizin erwarten sich Experten revolutionäre neue Erkenntnisse. Denn Hakens Theorie kristallisiert sich zunehmend als „Missing Link“ in Versuchen, die Zusammenhänge zwischen Psyche und Körper zu erklären, heraus. Sie ermöglicht ein umfassendes Verständnis von Veränderungsprozessen und bietet so den theoretischen Rahmen für die erforderliche Neubestimmung der Psychotherapie jenseits der etablierten Schulen.


PRESSEEMPFANG
23. Juni 2005, 17:00 Uhr
Donau-Universität Krems, 2. Stock, SE 2.4

Als Gesprächspartner stehen zur Verfügung:
• „Synergetik als die Wissenschaft komplexer selbstorganisierender Systeme“
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hermann Haken, emeritierter Universitätsprofessor am Institut für Theoretische Physik/Stuttgart und Entwickler der Synergetik

• „Die Bedeutung der Erkenntnisse der Synergetik für die Psychotherapie“
Univ.-Prof. Dr. Günter Schiepek, Vorstandsvorsitzender am Forschungsinstitut für Komplexe Systeme in den Humanwissenschaften/ München und wissenschaftlicher
Leiter des Symposiums


• „Synergetik als Brücke zwischen psychotherapeutischer Medizin/Psychotherapie und Neurobiologie – ein berufspolitischer Ansatz“
Univ.-Prof. Dr. Walter Pieringer, Vorstand der Universitätsklinik für Medizinische Psychologie und Psychotherapie Graz, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Psychosomatische und Psychotherapeutische Medizin (ÖGPPM)

• „Das interdisziplinäre Weiterbildungskonzept des Zentrums für Psychosoziale Medizin der Donau-Universität Krems“
Univ.-Prof. Dr. Ada Pellert, Vizerektorin der Donau-Universität Krems
Im Anschluss an den Presseempfang verleiht die Donau-Universität Krems Prof. Hermann Haken einen Preis für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen. Das Symposium wird mit einem Vortrag von Prof. Haken um 18:00 Uhr im Festsaal der Donau-Universität Krems eröffnet.


PRESSEEMPFANG
23. Juni 2005, 17:00 Uhr
Donau-Universität Krems, 2. Stock, SE 2.4
ERÖFFNUNGSVORTRAG
"Synergetik von Psyche und Gehirn" (Hermann Haken)
23. Juni 2005, 18:00 Uhr
Donau-Universität Krems, 2. Stock, Festsaal
ANMELDUNG zum Presseempfang
Monika Weisch
Kommunikation, Marketing & PR
Donau-Universität Krems
Tel. +43 (0)2732 893-2255
Fax +43 (0)2732 893-4258
pr@donau-uni.ac.at
http://www.donau-uni.ac.at/presse

Anmerkung von Bernd Joschko: "Wir hatten Prof. Schiepek gebeten, ein Gutachten über die Synergetik Therapie anzufertigen, aber er hat es leider abgelehnt. Prof. Schiepek schrieb am 11.8. 2004 an mich, "daß ihm die Umsetzung der Synergetik in Ihre Form der Therapie und Selbsterfahrung höchst zweifelhaft vorkommt. Natürlich könnte ich mir ein konkretes Urteil nur durch Anschauung vor Ort erlauben..."
Schade, daß er nicht neugierig geworden ist - sollte er eigentlich sein so als Forscher und PIONIER.

Die Ergebnisse der Synergetik Therapeuten sprechen für sich, wir konnten das fehlende Bindeglied den "Missing Link" - die Brücke - schon nachweisen: Durch Selbstorganisation im Gehirn löst sich beispielsweise der Knoten bei Brustkrebs auf. Selbstorganisation kann man gezielt erzeugen, dafür gibt es ja den Beruf des Synegetik Therapeuten. Als ich Hermann Haken's Synergetik vor 23 Jahren kennenlernte, wußte ich genau, er hat den Durchbruch mit seiner wissenschaftlichen Sichtweise der Synergetik gefunden, man muß ihn nur noch auf "Krankheiten" umsetzen. Das war meine Aufgabe. Lesen Sie unter www.gesundheitsforschung.info viele praktische Beispiele".