Psychobionik

Integrales Heilen
auf dem Weg in ein neues Bewustsein

Auszug ab Seite 18:

"Die angewendete Technik bewirkt lediglich einen Anstoß, der das System, in diesem Falle das System Mensch, in Bewegung bringt und es damit anregt, aus sich selbst heraus nicht optimale Strukturen im Sinne des Systems zu optimieren, und dadurch das gesamte System in einen höherwertigen Zustand zu bringen.
Die Psychobionik ist meines Wissens bislang die weltweit einzige Verfahrensweise, die Veränderungen direkt in der neuronalen Struktur des Gehirns hervorzurufen vermag, wodurch sämtliche vom Gehirn gesteuerte Funktionen mit beeinflusst werden. Eine psychobionische Heilmaßnahme führt daher immer zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden, zu mehr Ganzheitlichkeit und zu mehr Bewusstheit. Sie ermöglicht den Einblick in die eigene innere Welt, die ein präziser Ausdruck der momentanen Befindlichkeit ist.
Das menschliche Gehirn ist das organische Produkt Jahrmillionen langer evolutionärer Entfaltung und das komplexeste Organ, das wir kennen. Es ist die Steuerzentrale, in der alle lebenswichtigen Informationen gespeichert sind, und in der alle wichtigen Reaktionen und Verhaltensweisen des Menschen koordiniert werden. Das Gehirn speichert darüber hinaus alles, was ein Mensch in seinem Leben erfahren oder gelernt hat, in unzähligen Informationen, die in neuronalen Netzwerken miteinander verbunden sind. Dabei bezieht es sich ständig auf das zurück, was es bereits gespeichert hat.
Neue Erfahrungen werden mit den bereits abgespeicherten verknüpft, wodurch eine gewisse Ordnung entsteht, aus der heraus das Gehirn immer wieder auf den bisherigen Erfahrungsschatz zurückgreifen und auf diese Weise ganz bestimmte Handlungskonzepte vorschlagen kann. Durch dieses Prinzip der Rückbezüglichkeit, das allen lebenden Systemen eigen ist, ist das Gehirn in der Lage, beispielsweise aus Erfahrungen zu lernen. Neue (Erfahrungs-) Konzepte entstehen also vor dem Hintergrund bereits erprobter und gelebter Konzepte, und sie sind diesen sehr ähnlich.
Diesem Prinzip der Rückbezüglichkeit haben wir es zu verdanken, dass wir uns in bestimmten Situationen immer ähnlich verhalten. Wir haben aufgrund unserer Erfahrungen ganz bestimmte Muster ausgeprägt, die entscheidend unser Verhalten, unser Fühlen und Denken, ja unser gesamtes Weltverständnis bestimmen.

Mit anderen Worten: Wir bewegen uns in unseren eigenen Konzepten, die sich aus individuellen Erfahrungen, sowie aus familiären aber natürlich auch aus kulturellen und gesellschaftlichen Konditionierungen gebildet haben, und die unsere Persönlichkeit prägen. Und alle diese Erfahrungen bestimmen unsere Sicht der Wirklichkeit.
Dies trifft auch und im Besonderen auf die schmerzhaften und leidvollen Erfahrungen zu. Denn gerade sie sind es, die sich immer wieder in den Vordergrund drängen, die unsere Entwicklung entscheidend behindern. Andererseits sind sie aber auch gerade diejenigen Erfahrungen, die uns wachsen lassen, wenn wir sie bewältigen.
Im psychobionischen Heilen geht es nun gerade um diese leidvollen Erfahrungen und deren nachträgliche Bewältigung und Lösung. Es geht darum, den natürlichen Energiefluss des Menschen wieder zum vollen Fließen zu bringen und das gesamte System dahingehend zu verändern, dass es in seinen gesunden und natürlichen Zustand zurück findet.
Dies geschieht in einem frei laufenden Prozess, in dem wir durch erneute innere Verarbeitung leidvolle Erfahrungen mit unserem heutigen Bewusstsein verändern können.
Was aber genau ist nun diese Innenwelt und wie ist es möglich, in ihr derart zu wirken, dass die hier ausgelösten Veränderungen zu neuen neuronalen Verknüpfungen im Gehirn führen? ..."